Mittwoch, Dezember 19, 2018

Lichtleistung und max. Leinwandgrösse für HDR

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Dieses Thema enthält 41 Antworten und 11 Teilnehmer. This post has been viewed 4738 times Es wurde zuletzt aktualisiert von Nate Nate vor 9 Monate. This post has been viewed 4738 times

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  • #10319 Score: 0

    Lawrence
    Participant

    Das würde ch sehr gerne sehen Pascal:-))

    #10323 Score: 0
    Mori
    Mori
    Participant
    43 pts

    Deshalb reichen bei Mori 2000Lumen für HDR (Bildbreite 2.2m mit 0.8-1.4Gain) sehr gut, wobei bei mir der 760 schon recht dunkel und „relativ“ unscharf wirkt.

    Meinen ehemaligen X7000 wollte ich wegen der Lautstärke nur im niedrigen Lampenmodus betreiben. Ich hatte da ca 108 Nits zur Verfügung (Blende offen oder max minus 2). Damit hatte ich genügend Grundhelligkeit, musste aber bei den Highlights Kompromisse eingegehen. Nichtsdestotrotz war HDR auf dem X7000 gegenüber herkömmlichen SDR eine klare Steigerung. Beim VW760 habe ich nun das Doppelte an Helligkeit zur Verfügung (Laser bei 80 von max 100), nämlich satte 220 Nits. Somit habe wesentlich bessere Voraussetzungen für das HDR Tonmapping mittels Arve Tool. Der Schwarzwert ist im Rahmen der Messungenauigkeit gleich, aber die Spitzenhelligkeit beim VW760er natürlich gravierend besser. Ausserdem kann ich es mir auch erlauben, eine deutlich höhere Grundhelligkeit zu haben, da ich für Highlights immer noch ausreichend Reserven habe. So kommen auch die Farben trotz kleineer P3-Farbraumabdeckung IMO sogar noch besser zur Geltung.

    Ich denke rund 200 Nits auf der Leinwand und HDR ist ein gewaltiger Mehrwert im Vergleich zu SDR. Wenn ich bei mir auf dem VW760er HDR mit SDR Material vergleiche, sehe ich nichts, was ich bei SDR besser finde. Auch nicht den Schwarzwert. Es gab einige Titel wie Lucy, wo das Mastering im Hinblick auf den Schwarzwert nicht gut war. Aber das ist offenbar Vergangenheit und solche Titeln kann man mit entsprechenden Tricks mittels Arve Tool beikommen.

    #10347 Score: 0

    Pascal
    Participant
    14 pts

    nun…der 2te Sim2 Nero 4 ist unterwegs…wenn alles rund läuft, kann ich mich nächste Woche an HDR  heran tasten Mal schauen, wie das auf der Leinwand aussieht, oder ob man schon die Sonnenbrille aufsetzen muss

    #10351 Score: 0

    Pascal
    Participant
    14 pts

    der 2te Sim2 Nero 4 ist soeben eingetroffen…nun geht’s ab ans installieren und kalibrieren

    Die Vorfreude ist schon mal riesig!

     

    #10357 Score: 0

    Pascal
    Participant
    14 pts

    Nach nur rund 1Stunde aufstellen und abgleichen ist der Nero 4 STack schon mal für eine erste „Besichtigung“ bereit. Den Vergleich zum Sony VPL VW5000 haben wir auch schon durchgeführt

    #10358 Score: 0

    Pascal
    Participant
    14 pts

    trotz intensivem ARVE Tuning und Eingriff ins Service Menü kann der Sony VPL VW 5000 dem Nero 4 Stack nicht das Wasser reichen. Wer kein Problem mit der 1 chpi DLP Technologie (rainbow) hat, kann in sämtlichen Belangen den Nero 4 klar als 4K Referenz vor dem Sony 5000 sehen.

    Warum?

    • deutlich bessere Schärfe
    • höherer Ansi und in Bild Kontrast und daher bessere Bildtiefe
    • sattere, natürlichere Farben
    • bessere Durchzeichnung im Schwarzwert und in den oberen IRE Stufen
    • günstiger
    • nach einem Lampenwechsel ist der Beamer wieder wie neu…dank DLP Technologie (keine „vergilbten“ Panel)

    Wer sich ernsthaft für einen Sony VPL VW5000 interessiert, sollte dringend den Vergleich zum Nero 4 Stack sehen.

    Bei SFERS in Dietikon (Schweiz) können beide Projektions Systeme ausführlich begutachtet werden. Voraussichtlich wird dies ab Anfang nächste Woche möglich sein

    #10361 Score: 0

    Pascal
    Participant
    14 pts

    bei grossen Leinwänden wird man -falls wirklich gutes HDR gewünscht wird- wohl nicht um einen Stack herum kommen. Der Vergleich mit dem Sony 5000 gegen die beiden Sim2 Nero 4 macht das sehr deutlich.

    Bei einem Gerät muss dermassen ans Limit gefahren werden, dass ein Bild über 4m Breite auch mit einer guten Arve Kurve nicht annähern die Durchzeichnung bringen kann wie ein Stack mit min. 2 Projektoren.

    Der grosse Vorteil beim Stack ist, dass ein Projektor für die dunklen Bereiche mit maximaler schwarz Durchzeichnung optimiert wird (Lampenhelligkeit runter, Iris mit kleiner Öffnung, Gamma 1.8 & Anpassung Kontrast sowie Helligkeit), der Andere für die hellen Bildanteile mit maximaler Durchzeichnung im weiss (Lampenhelligkeit hoch, Iris auf, Gamma 2.4 oder höher & Anpassung Kontrast sowie Helligkeit). Um das Ganze auch richtig einstellen zu können, muss beim Hellen der Schwarzwert „absaufen“, beim Dunklen „kann“ der weisswert „ausbleichen“. Zuerst wir nur der Dunkle eingestellt mit dem Ziel max. Durchzeichnung im Schwarz… danach den Dunklen abdecken und das selbe Spiel mit dem Hellen…Ziel: max. Durchzeichung im hellen Bereich. Je grösser projiziert wird desto mehr nähern sich die Iris Werte an, da ja auch noch auf genügend Helligkeit geachtet werden muss. Je kleiner projiziert wird, desto grösser werden die Iris Differenzen und umso mehr kann die Durchzeichung auf beide Seiten verbessert werden. Noch extremer geht es, wenn beide Projektoren eine aktive veränderbare Lampenregelung und ebenfalls eine adaptive, verstellbare Iris aufweisen. Wenn dann noch zusätzlich die Gammakurve 1.8 und 2.4 oder 2.6 verändert werden kann bleiben kaum Wünsche offen.

    #10362 Score: 0

    plotteron
    Participant

    bei grossen Leinwänden wird man -falls wirklich gutes HDR gewünscht wird- wohl nicht um einen Stack herum kommen. Der Vergleich mit dem Sony 5000 gegen die beiden Sim2 Nero 4 macht das sehr deutlich. Bei einem Gerät muss dermassen ans Limit gefahren werden, dass ein Bild über 4m Breite auch mit einer guten Arve Kurve nicht annähern die Durchzeichnung bringen kann wie ein Stack mit min. 2 Projektoren. Der grosse Vorteil beim Stack ist, dass ein Projektor für die dunklen Bereiche mit maximaler schwarz Durchzeichnung optimiert wird (Lampenhelligkeit runter, Iris mit kleiner Öffnung, Gamma 1.8 & Anpassung Kontrast sowie Helligkeit), der Andere für die hellen Bildanteile mit maximaler Durchzeichnung im weiss (Lampenhelligkeit hoch, Iris auf, Gamma 2.4 oder höher & Anpassung Kontrast sowie Helligkeit). Um das Ganze auch richtig einstellen zu können, muss beim Hellen der Schwarzwert „absaufen“, beim Dunklen „kann“ der weisswert „ausbleichen“. Zuerst wir nur der Dunkle eingestellt mit dem Ziel max. Durchzeichnung im Schwarz… danach den Dunklen abdecken und das selbe Spiel mit dem Hellen…Ziel: max. Durchzeichung im hellen Bereich. Je grösser projiziert wird desto mehr nähern sich die Iris Werte an, da ja auch noch auf genügend Helligkeit geachtet werden muss. Je kleiner projiziert wird, desto grösser werden die Iris Differenzen und umso mehr kann die Durchzeichung auf beide Seiten verbessert werden. Noch extremer geht es, wenn beide Projektoren eine aktive veränderbare Lampenregelung und ebenfalls eine adaptive, verstellbare Iris aufweisen. Wenn dann noch zusätzlich die Gammakurve 1.8 und 2.4 oder 2.6 verändert werden kann bleiben kaum Wünsche offen.

     

    …oder mit zwei Sony VW760 im Stack …

    …und dann am besten mit der Lösung/Unterstützung wie in dem Video ab Minute 07:20

    😊

    • Diese Antwort wurde geändert vor 10 Monate von  plotteron.
    #10364 Score: 0

    Pascal
    Participant
    14 pts

    Hallo Plotteron,

    besten Dank für den Grobi Link!

    für einen Stack würde ich eher 2Stk. Sony VPL VW550 anstelle 2Stk. VPL VW760 verwenden…weil der 760 keine verstellbare/regelbare Iris aufweist. Eine günstigere aber sicher auch interessante Stack Variante, liesse sich mit 2Stk. VPL VW360 realisieren. Die Christie Lösung scheint super zu sein… ich nehme aber an, dass dies wahrscheinlich nur mit dedizierten Christie Projektoren funktioniert.

    #10367 Score: 0

    Pascal
    Participant
    14 pts

    Nun ist der Stack auf die „kleinere“ 3.6m breite Magic Screen ausgerichtet. Durch den höheren Gain bei hell (1.4) und den tieferen Gain bei dunklen Szenen (ca. 0.8) und die kleinere Grösse konnte ich den Fokus auf maximale HDR Darstellung legen, was sich bei der Leinwand mit einem Gain und rund 4.2m Breite zugunsten eines helleren Bildes nicht ganz realisieren liess.

    Ohne Kompromisse können nun beide Projektoren -sogar im tiefen Lampenmodus, mit Lichtreserven!- auf max. HDR Durchzeichnung getrimmt werden. Maximale Gamma Werte Richtung 1.8 beim „dunklen“, 2.4 beim hellen…Iris beim „dunklen“ maximal zu, beim „hellen“ Stufe 7 (von 12), Helligkeit beim „dunklen“ auf 0, beim „hellen“ auf -2 etc.

    Die Geometrie ist bis in die Ecken enorm deckungsgleich (der Zeitaufwand lohnt sich), was -begünstigt durch die telezentrischen Glasobjektive- zu einem knack scharfen Bild führt. Mit Abstand der grösste Vorteil ist die extrem gesteigerte Tiefenwirkung und Plastizität, ein weiterer nicht zu unterschätzender Vorteil ist, dass so kaum noch 1chip DPL Artefakte (vor allem rainbow Effekte) auftreten, da sich die beiden Farbräder asynchron bewegen.

    Irgend wie sieht das Bild nun schon sehr ähnlich wie ein sehr gutes OLED Fernsehbild aus, einfach viel grösser

    Eigentlich wollte ich den 2ten Sim2 Nero 4 nur zu Demozwecken bei mir testen, aber nachdem ich das Endergebnis sehe, muss ich den 2ten Nero 4 auf jeden Fall behalten.

    #10369 Score: 0
    BerndFfm
    BerndFfm
    Participant
    2 pts

    Speedy hat bei unserem Vergleich des dynamischen HDR’s von Oppo und MadVR meinen X7000 vermessen :

    Bei 1,95 m breiter Leinwand habe ich 182 nits im hohen Lampenmodus. Das reicht in einem optimierten Raum auf jeden Fall für gute HDR Effekte.

    Pascal : Vergiss nicht die Sonnencreme im Gesicht wenn Du HDR Filme schaust

    Grüße Bernd

    • Diese Antwort wurde geändert vor 10 Monate von BerndFfm BerndFfm.
    #10371 Score: 0
    Mori
    Mori
    Participant
    43 pts

    @bernd
    Ja, das reicht mit Sicherheit.
    Ich habe bei mir sogar 220 Nits bei VW760 Laser 80% (es ginge also noch etwas mehr bei mir). Da ich aber den VW760 möglichst nicht hören will, lasse ich es dabei.
    „Darf es ein bisschen mehr sein ?“
    „Aber gerne doch !“ würde ich nicht nur beim Fleischer sagen …

    Durch die ausreichende Helligkeit kommen übrigens die Farben IMO sehr gut zur Geltung. Insbesondere dunkle Farbtöne und Nuancen in Schattenbereichen, die damals bei nur rund 110 Nits tendierten unterzugehen, sind schön erkennbar.

    Neulich sah ich einen VW5000 mit nur rund 70 Nits auf der LW. HDR war knapp geniessbar, obwohl ich die Gelegenheit ergriff, da gravierend nachzuhelfen (Arve Tool). Ohne Tuning war das in meinen Augen vorher ganz klar ungenügend. Die Sony HDR Kurve lässt übrigens viel zu viel absaufen. Wenn man dann noch zu wenig Nits auf der LW hat, wird HDR IMO eine hochproblematische Angelegenheit.

    @pascal
    Deinen Nero Stack auf der MS muss ich bei Gelegenheit mal genauer anschauen. Das sah auf der Stewart bereits schon sehr vielversprechend aus

    #10372 Score: 0

    g_armin289
    Participant

    Ich habe noch keinen Projektoren-Stack am laufen gesehen, aber jedesmal wenn ich davon lese, kommt mir der Gedanke, dass man sich damit doch Unschärfen einhandeln muss. Wenn 3840 Pixel auf 3,6 Meter Leinwandbreite verteilt sind, dann hat ein Pixel ein Fläche von 0,9 x 0,9 mm. Mit genau dieser Präzison müssen doch die beiden Bilder mittels Lensshift deckungsgleich gebracht werden, ansonsten würde sich zwangsweise die Pixelschärfe vermindern. Habe ich da einen Denkfehler, oder berücksichtige ich da irgendeinen Aspekt nicht?

    • Diese Antwort wurde geändert vor 9 Monate, 4 Wochen von  g_armin289.
    #10374 Score: 0

    Pascal
    Participant
    14 pts

    @g_armin289,

    das siehst du genau richtig, wenn die beiden Geräte nicht deckungsgleich sind, handelt man sich Unschärfe ein. Daher muss man sich enorm Zeit nehmen, um das Ganze wirklich deckungsgleich zu justieren. Wenn das aber geklappt hat, muss auch der Rest der Abstimmung noch passen…was auch nicht immer einfach ist. Aber wenn alles gut eingestellt ist, sind die Resultate traumhaft Den Sim2 Nero4 Stack habe ich nun wieder bei mir und kann bei Interesse gerne angeschaut werden. Ein Stack funktioniert natürlich auch mit günstigeren Projektoren nur sind da -durch die schlechtere Qualität der Objektive etc.- nicht die selben Resultate zu erwarten…Den HDR Zugewinn wird deutlich sichtbar, aber allenfalls auch eine Beeinträchtigung der Schärfe. Was gar nicht funktioniert sind 2 komplett unterschiedliche Geräte. Was aber sehr gut funktioniert sind unterschiedliche Geräte welche aber für Stack-Anwendung optimiert wurden.

    #10380 Score: 0

    Pascal
    Participant
    14 pts

    Gestern haben wir einen Paladin von Panamorph vermessen…Mori hat die genauen Angaben, aber um es kurz zu machen…wir haben rund 24-25% mehr Licht gemessen (Sony 760 mit Draper Leinwand)…

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