Donnerstag, Januar 18, 2018

UHD-HDR mit Lumagen Radiance Pro 4XXX oder anderer Hard-/Software

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Dieses Thema enthält 50 Antworten und 10 Teilnehmer. This post has been viewed 3719 times Es wurde zuletzt aktualisiert von  westmd vor 2 Wochen, 4 Tagen. This post has been viewed 3719 times

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  • #7769 Score: 0

    P0werp1ay
    Participant

    Mit madVR sollte das ganze doch auch funktionieren?

    #7770 Score: 0

    guesswho999
    Participant
    47 pts

    Aber wie schickst Du UHD-BDs oder Prime und Netflix in HDR durch MadVR?

    ... ich bin dann mal weg ...

    #7772 Score: 0

    P0werp1ay
    Participant

    Sollte mittlerweile mit kodi laufen aber uhd bd braucht man ein spezielles bd laufwerk.

    Bin mir nicht ganz sicher habe nur mal schnell gesucht bei google und angeblich geht das wohlt mit netflix, amazon und UHD BD habe ich hier im Forum gelesen

    #7773 Score: 0

    guesswho999
    Participant
    47 pts

    Wenn ich es sehe, glaube ich es.

    Mir fehlt leider die innere Ruhe für Hard- und Software-Dauerbaustellen in diesem Ausmass.

    ... ich bin dann mal weg ...

    #7781 Score: 0

    leon136
    Participant
    42 pts

    ich schätze, das wird nur besser, wenn man das Geld für einen K-10A auf den Tisch legt

    Neeeee bist Du jeck, da lebe ich lieber mit verbogenen Gamma und „D68“

    #7782 Score: 0

    P0werp1ay
    Participant

    Wenn ich es sehe, glaube ich es. Mir fehlt leider die innere Ruhe für Hard- und Software-Dauerbaustellen in diesem Ausmass.

    naja es natürlich besser wenn man ein Gerät hat an dem man alles anklemmen kann.

    da kann man dann auch mit der PS4 Pro in HDR an jedem Tv oder Beamer zocken.

    was kostet eigentlich das Radiance Pro?

    Das hat doch sogar einen Darbee Chip drin oder? Kann man damit auch 4k mit dem Darbee verbessern?

    #7784 Score: 0

    guesswho999
    Participant
    47 pts

    @leon
    Ich habe ja auch nicht gesagt, daß ich das vorhabe Nachher müsste ich noch meinen Nick ändern.

    @p0werp1ay
    Nicht falsch verstehen, ich habe selbst eine Asrock Beebox mit OpenELEC und Kodi für meine FHD-Sammlung. Das ist richtig klasse. Aber allein meine Bemühungen, SkyGo und Prime zum Laufen zu bringen, hatten ein sehr durchwachsenes Ergebnis. Und nach ein paar Wochen lief es auch schon nicht mehr und die Frickelei ging wieder von vorn los. Und über UHD-BDs möchte ich an der Stelle gar nicht weiter nachdenken. Daß ich dazu auch noch Windows 10 zu meiner Primetime einladen muss, macht die Sache nicht besser.

    Ich habe mit dem Radiance Pro 4240 selbst nur die „Sparversion“ mit zwei 18GBit-Inputs und einem 18GBit Output (mein AVR kümmert sich weiter um das Switchen der Quellen). Ich sag´s mal so: der Listenpreis des X5000/X5500 reicht dafür nicht ganz aus.

    Darbee ist beim Radiance  Teil der Systemsoftware, leider aber nur bei FHD verfügbar. Und daran wird sich sehr wahrscheinlich auch nichts ändern.

    Ich setze darauf, daß der Radiance Pro schon über eine längere Zeit sinnvoll nutzbar sein wird. Die HDR-Geschichte ist ja nur ein Aspekt. Die FW hat bis jetzt den Beta-Status noch nicht verlassen und wird ständig weiterentwickelt. Die Features von HDMI 2.1 sollen zu großen Teilen übernommen werden (kein 8k). Input- und Output-Boards sind modular und können getauscht werden.

    ... ich bin dann mal weg ...

    #7796 Score: 0

    P0werp1ay
    Participant

    der preis ist na klar echt brutal hoch. Sind aber auch geniale möglichkeiten da man damit ja dann auch eine art Dolby Vision erzeugen kann.

     

    #7797 Score: 0
    Mori
    Mori
    Participant
    43 pts

    Die 3D-LUT wird mit Hilfe der Software LightSpace von Light Illusion erstellt. Calman und Chromapure sind derzeit nicht dafür geeignet. Das soll sich aber wohl noch ändern.

    Klingt soweit ganz interessant. Danke an Guesswho für die Zusammenfassung !
    Nur um Missverständnisse vorzubeugen: Man braucht also separat zwingend einen PC mit der Software von Light Illusion (beides separat zu erwerben). Dann macht man die Profilierung des Beamers (PC und Radiance sind dabei miteinander verbunden) und der Radiance ermittelt aus den gewonnenen Daten dann daraus die notwendige (optimale) 3D-LUT, die auf einem Speicherbank des Radiance abgelegt wird und für diverse Einsatzzwecke künftig auch ohne PC zur Verfügung steht ?

    #7798 Score: 0

    guesswho999
    Participant
    47 pts

    Hi Mori,

    das ist soweit korrekt. Ich kann es aber nochmal etwas präzisieren.

    Der Radiance schickt das Videosignal immer durch die aktuell aktivierte LUT. Im Werkszustand kommt das Signal aber so raus, wie es rein gegangen ist.

    Um die Fähigkeiten des Projektors zu ermitteln, führt man mit LightSpace eine sog. Charakterisierung bzw. Profilierung durch. Dabei kommuniziert LightSpace mit dem Radiance und weist ihn an, Testpatterns auszugeben. Das Ergebnis misst LightSpace dann über den angeschlossenen Sensor.

    Nach der Charakterisierung/Profilierung kennt LightSpace den Farbraum, das Gamma und den RGB-Verlauf. Daraus kann man mit verschiedenen Vorlagen für den gewünschten Einsatz-Zweck eine 1D/3D-LUT erstellen lassen. Wenn ich beim JVC ein User-Preset mit Standard-Farbraum profiliere, ist der ja größer als Rec.709. In LightSpace kann ich dann  sagen, ich will eine LUT für Re.709/Gamma 2.2 erstellen. Und genau das bekomme ich dann am Ende auch auf der Leinwand zu sehen.

    Wenn ich eine LUT für HDR (ohne das beschriebene Intensity Mapping) haben will, nehme ich eine Charakterisierung für den BT.2020-Farbraum und gebe dann bei einer Vorlage in LightSpace z.B. an, daß ich bei 4000 Nits clippen will, ab 90% einen Soft-Roll-Off haben will und gebe noch einen „Projektionsfaktor“ von 6x-8x an, damit der Helligkeitseindruck stimmt. Die LUT enthält dann die Infos für den Farbraum und den gewünschten Verlauf der ST.2084-Kurve.
    Das kann ich auch für HLG machen. Denn LightSpace enthält eine entsprechende Vorlage.

    Man kann im Radiance 8 LUTs dauerhaft speichern und ohne PC/Software verwenden.

    Nachträglich kann man die noch per Gamma-EQ im Radiance Korrekturen vornehmen.

    Edit
    hier mal zur Veranschaulichung, wie so eine LUT als 3D-Modell aussieht, wenn ich aus dem nativen Farbraum eines X5000 (weiße Linien) eine Rec.709- oder BT.2020-LUT erstellen lasse.

    Dateianhänge:
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    ... ich bin dann mal weg ...

    #7802 Score: 0
    Mori
    Mori
    Participant
    43 pts

    Bisher war es für das HDR-Processing notwendig, mit LightSpace eine entsprechende LUT zu erstellen. Jetzt kann sich der Radiance mit eigener Logik darum kümmern. Es reicht nun, ihn mit einer LUT für BT.2020/Gamma 2.4 zu füttern. Anschließend lassen sich die Parameter für den EOTF-Verlauf per OSD on-the-fly setzen. Derzeit ist es so umgesetzt, daß es zwei Parameter-Sätze für UHD-BDs <2000 Nits und >2000 Nits gibt.

    Danke für die obige Präzisierung !
    Es wäre natürlich toll, wenn auf Grund der Profilierung der Radiance die entsprechenden Parameter für das Abspielen bspw. einer UHD BD Disks gleich selber ermitteln und setzen würde, insbesondere die EOTF. Da scheint man aber Stand heute selber einige Parameter setzen zu müssen und somit ist man also auch hier noch weit weg von einer standardisierten (kalibrierten) Lösung. Aber vielleicht kommt das noch eines Tages.

    #7803 Score: 0

    guesswho999
    Participant
    47 pts

    So lange HDR nicht dynamisch ist und die Metadaten auch wirklich stimmen, werden wir weiter an den Einstellungen drehen. Neulich habe ich etwas abgespielt, wo Mastering Min 1000 und Max 0 waren. Wenn das ein Display oder Prozessor ernst nehmen würde, kann dabei nichts vernünftiges raus kommen.

    Im Ansatz hatte ich beim Intensity Mapping während der Entwicklung auch noch richtig große Hoffnungen. Es gibt in den Settings auch einen Parameter für „Display Max Light“, wo man eigentlich die Helligkeit eintragen sollte, die das Display erreicht.
    Dann ist aber doch wieder sowas dabei rausgekommen:

    For HDR in to SDR out, it is approximately the display Max Nit output. However, there is a multiplier for the screen size similar to the cosmological constant. That is a fudge factor to account for screen size.

    Womit wir auch gleich wieder beim Thema der unverständlichen Dokumentation wären. Ich habe mal kurz bei Einstein und kosmologischer Konstante nachgelesen, es aber trotzdem nicht geschnallt.

    ... ich bin dann mal weg ...

    #7967 Score: 0

    leon136
    Participant
    42 pts

    Jetzt habe ich es vor ein paar Tagen auch geschafft den X5000 zum Absturz zu bringen, durch das praktisch „blinde Gestöpsel“ mit den HDMI-Kabeln am Player (alles Überkopf) natürlich Stromlos habe ich am Oppo danach dann den Ausgang 2 erwischt. Gut nach ca. 45min Stromlos lief der X5000 dann auch wieder, nur so richtig scharf war das Bild nicht. Also Augen auf, der Oppo hat nur an einem Ausgang den Marvell QDEO Videoprocessor und das macht sich sofort bei der Bildschärfe bemerkbar. Durch einen LumagenXD in der Kette dauert der Sync schon jetzt länger, hat man am Oppo auch noch den „falschen“ Ausgang verlängert sich der Sync nochmals oder bei falscher Einschaltreihenfolge gibt es dann kein Bild.
    Ich habe es in den ganzen Jahren nie geschafft den X35 zum Absturtz zu bringen, bei den neuen Geräten ist die Signalverarbeitung so fragil darum würde ich sagen für TV-Zapper nicht geeignet.

    #7968 Score: 0

    guesswho999
    Participant
    47 pts

    Ach, ich hab´s mit meinem neuen Exemplar auch schon wieder mehrfach geschafft. Und das obwohl die aktuelle Firmware da eine „Verbesserung“ bringen sollte.
    Für den Test von HDR und 60Hz musste ich neulich mal wieder den Linker in die Kette nehmen.
    Also bis bei K8500->Linker->AVR->Radiance->Integral->JVC mal Bild kommt, vergehen gefühlt Jahre.
    Und dann habe ich es gewagt, nach meinem Test im laufenden Betrieb den Linker wieder aus der Kette zu nehmen. Bye bye JVC, Reboot tut gut.
    Seit dem neuen JVC habe ich es aber auch schon geschafft, den AVR zweimal auf die Bretter zu schicken. Und da der Radiance hin und wieder auch mal sein Eingangssignal verliert, kann ich mir jetzt an drei Stellen überlegen, welches Gerät ich kicken muß:
    Bild schwarz -> Neustart Radiance
    Bild rosa -> Neustart Denon
    Bild schwarz mit gelegentlichen bunten Streifen und Stroboskop-Effekten -> Neustart JVC

    Also eigentlich doch ganz einfach.

    ... ich bin dann mal weg ...

    #7969 Score: 0

    leon136
    Participant
    42 pts

    Bezahlt JVC auch eine neue UHP wenn das Teil ohne Kühlung vor der Zeit vom Netz geht , oder wer ist für Folgeschäden zuständig .-)

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