Mit der neuen X-Serie verspricht JVC eine schnellere Signalverarbeitung, kürzere Umschaltzeiten, mehr Licht und mehr Kontrast. Was davon in der Praxis tatsächlich übrig bleibt, zeigen wir in obigem Video-Test unseres CineScience-Kanals. 

Viel Spaß beim Schauen!

Cine4home.de Beamer und Heimkino Testmagazin Community JVC DLA X5500 / 7500 im CineScience Video-Test: Alle Fakten zu den tatsächlichen Verbesserungen in Bild & Ton.

Dieses Thema enthält 194 Antworten und 18 Teilnehmer. This post has been viewed 12417 times Es wurde zuletzt aktualisiert von  AlexQuien85 vor 2 Wochen, 1 Tag. This post has been viewed 12417 times

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  • #7733 Score: 0

    leon136
    Participant
    28 pts

    Das Autocal ist ja alles ganz schön, trotzdem bekomme ich gerade bei den „neuen“ JVC Serien etwas Bauchschmerzen mit der Messung Richtung Projektor bei so viel Lightpower. Der Raum und die Leinwand werden komplett aus der Gleichung genommen. Den Filtern vom EODIS und Pro sind auch nicht über den Weg zu trauen. Also wenn Autocal, auf jeden Fall immer eine Vergleichsmessung reflektiv. Eine Zeit lang gab es eine extra Liste von JVC mit Leinwandtypen z.B.
    wird der Oppera ein leichter Blaustich nachgesagt .-) Auch bei den Anamorphoten konnte ich bei den Prisamsonic Anamorphoten einen Verlust von Blau messen.

    #7735 Score: 0

    guesswho999
    Participant
    40 pts

    Ich selbst habe die Messungen am Ende nur noch Richtung Leinwand gemacht. Und Herr Hess hat es genau so gemacht.

    Bei Autocal V9 kann ich nur etwas über den i1 Pro 2 berichten, weil ich keinen Spyder5 habe. Inwiefern man mit FHD 24p auch damit den Rotstich verhindern kann, kann ich deswegen nicht beurteilen.

    #7754 Score: 0
    Ekki Schmitt
    Ekki Schmitt
    Keymaster
    32 pts

    Der i1 pro 2 ist Richtung Beamer sehr mit Vorsicht zu genießen. Mit Diffusor misst der meist Schrott und ohne Diffusor übersteuert er schnell. Und bei falscher Ausrichtung misst er falsch.

    #7755 Score: 0

    guesswho999
    Participant
    40 pts

    Zur Leinwand hat meiner 7100K gemessen und mit Diffusor Richtung Projektor 5800K (beide Werte von Autocal ermittelt)

    #7757 Score: 0

    guesswho999
    Participant
    40 pts

    Falls jemand noch ein Review des X7500 benötigt:

    http://www.projectorcentral.com/jvc-dla-rs520-review.htm

    #7872 Score: 0

    guesswho999
    Participant
    40 pts

    Ich hätte gern mal die Meinung zu einer theoretischen Überlegung.

    Sagen wir mal, ich hätte keine INIT-Datei aber einen Problem, das durch einen vorhergehenden Autocal-Durchlauf verursacht wurde.
    Wie katastrophal wären wohl die Folgen, die allererste INIT-Datei eines anderen Geräts des gleichen Modelljahres einzuspielen und basierend darauf einen neuen Autocal-Durchlauf zu starten?

    #7873 Score: 0

    leon136
    Participant
    28 pts

    Ich habe mal die cbd-Datei mit Notepad geöfnet , alles „verschlüsselt“ so das man nicht wirklich sagen kann was da drin steht.
    Im Gegensatz zu einem 3dl Lut File wo „nur“ Koordinatensätze angegeben werden. Also wenn dort in der cbd-Datei irgendwo z.B. die Seriennummer vom Projektor hinterlegt ist ? …

    Dateianhänge:
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    #7876 Score: 0

    guesswho999
    Participant
    40 pts

    Ist sie, ziemlich am Anfang. Und deswegen kommt bei Abweichung von Autocal auch die Frage, ob man sich gaaanz sicher ist.

    15040089 kenne ich doch irgendwie…

    #7877 Score: 0

    leon136
    Participant
    28 pts

    Also wenn die Seriennummer hinterlegt ist, kommt die nächste Frage ob Autocal eine Routine implementiert hat welche die Nummern vergleicht .-)
    Oder nur „dummes Stück“ Software

    #7878 Score: 0

    guesswho999
    Participant
    40 pts

    Nein nicht ganz so dumm. Der Vergleich ist drin. Und die Frage, ob man trotzdem fortsetzen will, kommt auch.
    Aber letztlich lassen sich auch Binärdateien editieren, um z.B. die Seriennummer auszutauschen. So lange nicht irgendwo noch eine Prüfsumme in der Binärdatei steht, wäre das auch noch eine Möglichkeit.

    #7879 Score: 0

    guesswho999
    Participant
    40 pts

    Ich habe mal filecompare über die INIT-Dateien von zwei unterschiedlichen X5000 laufen lassen. Abgesehen vom Erstellungsdatum und der Seriennummer sind von 24.992 Bytes nur die letzten 238 unterschiedlich. Der Rest ist identisch.

    Zwischen den Dateien eines X5000 und eines X7500 ist der Unterschied genauso groß. Ich schätze, daß in dieser Datei lediglich die Gamma-Daten stehen. Denn wenn man bei einem Autocal-Durchlauf neben Gamma auch noch die Farben korrigieren läßt, gibt es eine weitere cdb-Datei für das gewählte Preset. Die ist nur 24.772 Bytes groß und hat einen ganz anderen Inhalt als eine INIT-Datei.

    #7897 Score: 0

    guesswho999
    Participant
    40 pts

    Wann habe ich eigentlich zum letzten Mal etwas zu Autocal v9 geschrieben?

    Ich frage mich, ob der i1 Pro 2 überhaupt dazu geeignet ist, mit Autocal v9 ein vernünftiges Ergebnis zu liefern. Woher die Rotfärbung kommt oder (noch schlimmer) Banding im Dark Level Bereich ist damit wohl geklärt.
    Hier mal die jeweils ersten RGB-Messwerte von drei Messungen:

    1. 20 Punkte direkt mit Diffusor

    <  Start Red  >
    Step  01: ->   Value :  0000,000
    Step  02: ->   Value :  0000,000
    Step  03: ->   Value :  0000,000
    Step  04: ->   Value :  0000,099

    <  Start Green  >
    Step  01: ->   Value :  0000,000
    Step  02: ->   Value :  0000,000
    Step  03: ->   Value :  0000,006
    Step  04: ->   Value :  0000,183

    <  Start Blue  >
    Step  01: ->   Value :  0000,000
    Step  02: ->   Value :  0000,000
    Step  03: ->   Value :  0000,027
    Step  04: ->   Value :  0000,204

    2. 33 Punkte direkt mit Diffusor

    <  Start Red  >
    Step  01: ->   Value :  0000,000
    Step  02: ->   Value :  0000,000
    Step  03: ->   Value :  0000,115

    <  Start Green  >
    Step  01: ->   Value :  0000,008
    Step  02: ->   Value :  0000,025
    Step  03: ->   Value :  0000,182

    <  Start Blue  >
    Step  01: ->   Value :  0000,022
    Step  02: ->   Value :  0000,050
    Step  03: ->   Value :  0000,222

    3. 33 Punkte reflektiv

    <  Start Red  >
    Step  01: ->   Value :  0000,000
    Step  02: ->   Value :  0000,049

    <  Start Green  >
    Step  01: ->   Value :  0000,002
    Step  02: ->   Value :  0000,061

    <  Start Blue  >
    Step  01: ->   Value :  0000,018
    Step  02: ->   Value :  0000,104

    Und so sieht das beim Spyder5 aus:

    33 Punkte direkt

    <  Start Red  >
    Step  01: ->   Value :  0000,005
    Step  02: ->   Value :  0001,061
    Step  03: ->   Value :  0005,883

    <  Start Green  >
    Step  01: ->   Value :  0000,165
    Step  02: ->   Value :  0002,022
    Step  03: ->   Value :  0009,884

    <  Start Blue  >
    Step  01: ->   Value :  0000,199
    Step  02: ->   Value :  0002,557
    Step  03: ->   Value :  0012,756

    Tja, sieht so aus, als ob der Spyder5 gewonnen hat. Nicht perfekt beim ersten roten Messpunkt, aber ein Anfang.

    #7898 Score: 0

    guesswho999
    Participant
    40 pts

    Na das ist ja lustig. JVC hat keinen Fehler in Autocal v9 finden können. Aber zur Klarstellung haben sie noch ein paar Aufstellungshinweise gegeben.

    Merkwürdig nur, daß es diese Probleme mit dem Rotstich und dem Spyder in der Vorgänger-Generation nicht gab.

    Dateianhänge:
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    #7900 Score: 0

    cinefan
    Participant
    4 pts

    Hallo guesswho999,

    ich habe einen X5500 und einen Spyder 5 Express. Ich habe nun ca. 130 Stunden auf der Lampe und wollte eigentlich einmal mit Autocal das Gamma vermessen.

    Nun lese ich über das Problem mit dem Rotstich und der neuen Autocal Software.

    Tja, sieht so aus, als ob der Spyder5 gewonnen hat. Nicht perfekt beim ersten roten Messpunkt, aber ein Anfang.

    Leider kann ich deine Zahlen nicht interpretieren. Ist das nun ironisch gemeint?

    Sollte ich erst einmal mit HCFR messen und die Finger von Autocal lassen, wenn hier ein korrektes Gamma angezeigt wird.

    Oder kann Autocal wenigstens in Verbindung mit SP5 korrekt messen und geht nur die Kalibrierug daneben ?

    Oder klappt es nun mit Spyder 5, wenn man während der Messung ein 60Hz Signal anliegen hat (z.B. von einer PS4).

    Eigentlich hatte ich mich bzgl. der Drift Problematik darauf verlassen, das dieser relativ unproblematisch mit Autocal behoben werden kann. Dies ist alles recht ärgerlich 😒

    Gibt es schon Erkenntnisse bzgl. des Gamma-Drifts bei den neuen Modellen ?

    Gruß

    Marc

    #7901 Score: 1

    guesswho999
    Participant
    40 pts

    Hi Marc,

    erstmal grundsätzlich: die aktuelle Serie driftet genauso wie alle anderen. Der X7500, den ich vorher hatte und der im Januar 2017 produziert wurde, lag bei Gamma 1,89 als ich ihn in Betrieb genommen habe.

    Mein neues Gerät habe ich bereits entdriftet aber ohne INIT-Datei erhalten (deswegen meine merkwürdigen Beiträge weiter oben). Als ich HDR eingerichtet habe, stand ich kurz vorm Nervenzusammenbruch – gruselig aufgehellter Dark Level Bereich mit Rotstich und Banding. Das konnte ich mit keinem Regler und auch nicht mit LightSpace und dem Radiance korrigieren.

    Ich wollte mich eigentlich auf den i1 Pro 2 konzentrieren. Es gab aber bis gestern keinerlei offizielle Anleitung, wie er zu verwenden ist. Deswegen habe ich oben auch mal die ersten RGB-Messwerte von Autocal gepostet. Daran sieht man, daß der i1 Pro 2 Probleme mit den ersten Messungen von Rot hat – egal ob reflektiv oder im Lichtweg. Und wenn man ihn ungünstig positioniert, gehen bestimmt auch gleich ein paar andere Messpunkte mit flöten.

    Also habe ich es gestern nochmal mit dem Spyder5 probiert: FHD 24p-Zuspielung, Aufstellung kurz vor der Leinwand, peinlich genaue Ausrichtung des Sensors Richtung Objektiv. Ich hatte  nicht genug Zeit, das Ergebnis richtig ausführlich zu testen. Aber ich konnte auf Anhieb keinen Rotstich entdecken. Und auch bei HDR hatte ich nicht das Gefühl, daß der Dark Level Bereich so aufgehellt war, wie vorher, bzw. noch Banding vorhanden ist.

    Ich stelle jetzt mal die These auf, daß man den Autocal-Durchlauf vergessen kann, sobald ein Messwert mit 0 dabei ist.

     

     

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