In unserem Live-Ticker präsentieren wir alle Ergebnisse
ungefiltert…

Mit freundlicher Unterstützung
der ProjektorAG und:

 

Auf kaum einen anderen Beamer haben Heimkinofans in ganz Deutschland so sehnsüchtig gewartet, wie auf den neuen Epson TW9300/ 7300. Mit LensMemory, 4K Enhancmenet und HDR Kompatibilität zu einem bezahlbaren Preis scheint er den Nerv zu treffen. Seit Tagen gehen zahlreiche Anfragen bei uns ein, wann es mit den Seriengeräten endlich losgeht.

Die Antwort ist: Jetzt, eines der ersten Geräte ist bei unserem Cine4Home Partner Heimkino-Boutique in Lön eingetroffen. Um diesem Interesse gerecht zu werden, gehen wir daher neue Schritte: Erstmals präsentieren wir alle Ergebnisse in einem Live Test, der im Laufe dieses Nachmittages immer weiter vervollständigt wird.

Auch interaktiv kann man sich beteiligen: In unserer neuen Facebook Gruppe „Cine4Home V.I.P. Lounge“ kann jeder in Echtzeit Fragen stellen und wir werden die Anfragen unmittelbar berücksichtigen!


Cine4Home V.I.P. Lounge bei Facebook

Einfach auf den Link klicken, anmelden und loslegen. Es erwarten Sie Echtzeit-Berichte aus unserem Teststudio, Live-Ergebnisse der Cin4Home Edition uvm…

Also… los geht es!

Schritt 1: Der Beamer ist angekommen!!!!

So, zuerst gilt es den Beamer auszupacken: Der Pappgurt ist zwar wenig vertrauenserweckend, aber er hält!

Hier sehen wir nun einen der ersten TW9300 in Deutschland, das Gerät wurde vorher nicht berührt, ist also in dem Urzustand, in dem er in der Epson-Fabrik verpackt wurde:

Im beiliegenden Zubehörkarton befindet sich der 4K Funksender des W-Modells, auch auf diesen werden wir im Laufe dieses Live-Tests noch genau eingehen…

Schritt 2: Aufbau…

Der TW9300W ist positioniert und warmgelaufen. Alles funktioniert bisher bestens:

Die optische Schärfe ist hervorragend, genauso gut wie bei dem Vorserienegrät. Anscheinend macht sich das verbesserte Objektv tatsächlich bezahlt:

Auch die Konvergenz kann sich sehen lassen: Ein halber Pixel nach links liegt in den üblichen Toleranzen, werden wir jetzt korrigieren.

Im Foto oben sehen wir die korrigierte Konvergenz, so gefällt uns das, eine Einbuße der optischen Schöärfe kann man nicht erkennen, die Pixelzwischenräume werden aber minimal rötlich.

Am linken äußersten Rand haben wir einen leichet Schärfeabfall ausgemacht, aber die Pixel werden noch getrennt abgebildet.

Die letzten drei Ziffern geben die Firmware-Version an, dazu ein paar Informationen wegen falscher Gerüchte im Internet: Es gibt kein(!) nachträgliches Firmware-Update und die Projektoren werden unberührt mit der originalen Werks-Firmware ausgeliefert. Es ist auch derzeit keinerlei Update seitens Epson geplant. Epson Deutschland hat niemals ein Update angekündigt und auch die ProjektorAG Partner distanzieren sich von derartigen Falschmeldungen. Wir hoffen, dass die unnötige Verwirrung damit beendet wird.

Schritt 3: Kompatibilität UHD Premium

Aufgrund vieler Nachfragen in unserer Facebook-Gruppe galt unser erster Check der HDR-Kompatibiliät des Samsung K8500, mit dem es bei dem TW9300 Vorseriengerät nicht gelang, per Kabel eine HDR / BT2020 Übertragung zu erlangen. Nach dem Anschalten wurden wir überrascht von einer Update-Meldung des Players.

Sollte vielleicht nicht Epson, sondern Samsung das Verbindungsproblem gelöst haben? In Spannung haben wir den 8500er Player aktualisiert und anschließend die Konfiguration im Bildmenü geprüft.

Wir begannen mit den „Auto“-Optionen, hier sollte sich der Player eigentlich automatisch die optimale Übertragungsart suchen. Nach Starten des Filmes schöpften wir Hoffnung, tatsächlich gibt der K8500 ein HDR-Signal aus!

Alles gut? Leider nein, die Ernüchterung kam nach dem Aufruf des vorbildlich detaillierten Info-Screens des Epson TW9300:


Der Samsung verweigert per Kabel 10bit / BT2020

Wie man sieht, gibt der Samsung Player tatsächlich HDR Pegel (1000nits) aus und der Epson TW9300 erkennt diese auch zuverlässig, doch leider werden diese nur mit 8bit 4:4:4 und dem herkömmlichen BT709 (HD) Farbraum kombiniert. Besser als nichts, aber streng genommen handelt es sich hierbei nur um „halbes UHD Premium“. Auch ein Umschalten des Players auf RGB brachte keine Verbesserung, es bleibt stets bei 8bit/709, hier gibt es also keine Veränderung zum Vorseriengerät.


Mit Wireless-Verbindung ist die Übertragung kein Problem

Bleibt der schon von uns veröffentlichte Workaround über den Wireless4K Sender des TW9300-W: Wie schon beim Vorseriengerät funktionierte hier die komplette UHD-Premium Kette ohne Probleme inkl. hoher Bittiefe und BT2020 Fabraum. Der Funksender arbeitet allerdings nur bis 30Hz Bildwiederholrate, genug für alle UHD-BD Spielfilme, nicht aber für 60Hz Streaming über Netflix oder Amazon Prime.

Zwischenfazit: Uns gelang es nicht, per HDMI Kabel eine vollständige UHD-Premium Übertragung zu erlangen, gegenteilige im Netz proklamierten „Testergebnisse“ können wir nicht bestätigen. Mehr noch: Epson bestätigte uns diese Einschränkung ebenfalls und verwies auf Samsung (dessen Player arbeitet auch mit den Sony 4K Projektoren nicht perfekt). Nach diesem Kenntnisstand raten wir allen TW7300 / 9300 Käufern derzeit vom Kauf des Samsung K8500 ab, da die Kompatibilität auch in Zukunft ungewiss ist. Alleine Nutzer des Wireless4K Senders, die ausschließlich UHD-BD Spielfilme genießen wollen, können unbesorgt zugreifen. Sollte es wider Erwarten in Zukunft noch einen (von uns übersehenen) „Trick“ geben, den Samsung zur UHD Premium Ausgabe ohne Zusatzgeräte zu überreden, werden wir darüber berichten.

Schritt 4: Check Pixelfehler und Color Uniformity

Der obligatorische Pixelfehler-Check darf nicht fehlen: Zum Glück wies der TW9300 bei unserem Check keine hell leuchtenden Sterne auf, einen blauen Pixelfehler haben wir aber entdeckt.

Ein wenig enttäuscht waren wir von der Color Uniformity, das Gerät wies einen sichtbaren Rotstich im rechten Bilddrittel auf (in Wirklichkeit nicht ganz so intensiv wie auf dem Foto oben). Aber wir sind ja pragmatisch: Dies ist eine gute Gelegenheit, die neue Color-Uniformity Korrektur zu testen!


Vor der Korrektur…

Die Korrektur war schwieriger als gedacht, weil die Verfärbung sich nicht auf den äußersten Rand beschränkte, sondern zur Bildmitte auslief. Wir mussten daher sowohl die gesamte Fläche, als auch das linke Drittel als auch das rechte Drittel iterativ anpassen. Wenn man das System verstanden hat, ist das Ergebnis entsprechend gut.


…nach der Korrektur!

Erreichen lässt sich selbstverständlich keine absolute Perfektion, aber wir erreichten relativ problemlos ein einheitliches Weiß, das einer sehr guten Werkstoleranz entspricht. Das Schöne an der Korrektur ist auch, dass man eventuelle Veränderungen durch Alterung ausgleichen kann, diesen Luxus bietet derzeit kein anderer Heimkinobeamer auf dem Markt!

Schritt 5: Messungen – Lichtleistung & Farben:

Beeindruckt hat uns das Vorseriengerät vor allem mit seiner Lichtausbeute bei normgerechten 6599K/D65 Weißpunkt. Nach der Korrektur der Color-Uniformity haben wir also den „Natürlich“-Bildmodus und das „6500K“ Farbtemperatur-Setting aktiviert und zum Luxmeter gegriffen:

Bei voll ausgereiztem Zoom (maximale Bildgröße) erreichte das Seriengerät tatsächlich fast punktgenau die selbe Lichtleistung wie die Vorserie: 2540 Lumen brutto, 1980 Lumen im 6500K Preset, damit gehört der TW9300 zweilfesohne zu den hellsten seiner Gattung. Jetzt heißt es, die Farbgenauigkeit zu überprüfen, ob auch nach der perfekten Kalibrierung diese Lichtleistung gehalten werden kann…

Farbtemperatur ab Werk

Ab Werk ist die Farbtemperatur vor allem in hellen Bereichen etwas blaustichig, der Lampenmodus hat einen erfreulich geringen Einfluass auf die Farbtemperatur.

Farbraum ab Werk

Auch der Farbraum ist ab Werk gut abe rnicht perfekt abgestimmt. Die Abweichungen in den Sekundärfarben sind der blaulastigen Farbtemperatur geschuldet. Abgesehen davon liegt alleine die Tönung von Grün etwas neben dem Zielwert für BT709.

Für diesen Live-Test waren wir inder Lage, die Farben schnell an die Sollwerte abzugleichen, Sowohl die RGB-Regler als auch das Color-Management reagierten so, wie von EPson Projektoren gewohnt.

Die Farbtempertaur lässt sich schnell
in enge Toleranzen bringen

Das Gleiche gilt für den Farbraum

Der Lichtverlust durch die Kalibrierung hielt sich in sehr angenehmen Grenzen, 1920 Lumen netto erreicht der TW9200 weiterhin im hohen Lampenmodus und bestätigt so unsere Ergebnisse der Vorserie.

Schritt 6: Weitere Messungen – Nativer Kontrast & Helligkeit

So, wir wissen dass die Kontrastmessungen bei unseren Lesern nach wie vor zu den beliebtesten Messungen eines jeden Beamertests gehören. Kann die TW9300 Serie hier der Vorserie das Wasser reichen? Nicht ganz, aber die Ergebnisse sind dennoch sehr gut:

Native Kontrastwerte
Modus „Natürlich“ kalibriert

Zoom
Objektiv-Blende
Kontrast
Maximum
Auf
4500:1
Maximum
Zu
6400:1
Mittel
Auf
5200:1
Mittel
Zu
6550:1
Minimum
Auf
6500:1
Minimum
Zu
6700:1

Mit einem nativen Dynamikumfang von 4500:1 bis 6700:1 liegt der neue TW9300 in ähnlichen Bereichen, wie sein direkter Vorgänger TW9200, kombiniert diese aber mit deutlich höheren Helligkeitswerten:

Lichtleistung
Modus „Natürlich“ kalibriert

Zoom
Objektiv-Blende
Lumen
Maximum
Auf
1920
Maximum
Zu
960
Mittel
Auf
1755
Mittel
Zu
800
Minimum
Auf
1300
Minimum
Zu
610

Seine maximalen Leistungsdaten erreicht der TW9300W zweifelsohne im Dynamik-Modus, bei dem alle Pegel ausgereizt werden: Zwischen 6300:1 (Zoom Max) und 8900:1 (Zoom Min) Kontrast erreicht der Projektor hier, ohne jegliche Hilfe der Optik-Iris, die hier auch gar nicht aktiviert werden kann. Je kleiner man das Bild zoomt, desto weniger steigert dei Iris den Kontrast und wird obsolet. Umgekehrt kann sie bei ausgreiztem Zoom das Verhältnis zwischen Helligkeit und Kontrast hervorragend dosieren.

Überraschend war für uns der Schachbrett (ANSI) Kontrast, der mit sage und schreibe 412:1 zu Buche schlägt, damit sogar deutlich vor den JVC D-ILAs liegt und mit den Sony 4K SXRDs gleichzieht. Das verwendete 4K Enhancement scheint den Inbild-Kontrast also nicht zu beeinträchtigen. Vermutlich ist dieser hoher Inbild-Kontrast auf das neue Objektiv zurückzuführen.


Gamma ab Werk

Ab Werk ist das Gamma unseres Seriengerätes ein wenig zu tief und hellt das Bild minimal auf. Aber auch das ließ sich kalibrieren:


Gamma korrigiert

Den leichten Gamma-Abfall nahe an Schwarz und Gammaanstieg nahe an Weiß haben wir bewusst für eine bessere Durchzeichnung so belassen. Im Filmbild ergibt sich eine ungemein plastische Darstellung, nativer On/Off Kontrast und Inbildkontrast harmonieren sehr gut.

Schritt 7: High Contrast Filter

Physikalisch passt der High Contrast Filter bereits sehr gut (hier die große Version) und schützt gleichzeitig die Optik vor Staub und Kratzern.

Noch nicht feingetunt ist leider der Farbton unseres Prototypen: Dieser hat eine Rotfärbung, dieses Serienexemplar benötigt aber einen Magenta-Filter für eine optimale Kontrastausbeute. Technisch möglich ist mit dem Filter eine Lichtleistung von 1850 Lumen bei einem nativen Kontrastumfang zwischen 7000:1 und 9000:1 ohne Einsatz der Optik-Iris. Auch der ANSI Kontrast bleibt stabil, wir messen 393:1. Mehr Details folgen nach unserem ersten C4H Edition – Serientest.

Schritt 8: Sehtest Zwischenbildberechnung

Schon bei unserem großen Preview-Event fiel uns und den Teilnehmern auf, dass die 120Hz (96Hz) Zwischenbildberechnung beim TW9300 anders prgrammiert war, als beim TW9200. Diesen Vergleich haben wir nun mit dem Seriegerät wiederholt:


Vorgänger & Nachfolger & Gunnar

Über ein Splitter spielen wir beiden Projektoren dasselbe 24p Signal zu und vergleichen das Ergebnis auf der Leinwand: Bei abgeschalteter FI (Frame Interpolation / Zwischenbbildberechnung) zeigen beide das typische 24p-Ruckeln, auch in der Bewegungsschärfe geben sich die beiden Geräte nichts. Beim TW9200 beliebt war die FI Stufe „normal“, die wir als nächstes getestet haben: Hier fällt auf, dass der TW9300 aggressiver abgestimmt ist, als sein Vorgänger. Das führt zwar zu eine höheren Bewegungsschärfe, aber auch zu einer größeren Anfälligkeit gegenüber Artefakten bei komplexen Bewegungen. In der Stufe niedrig dagegen ist die Frame Interpolation so subtil, dass sie sich schon bei mittelschnellen Bewegungen deaktiviert und in das 24p Filmruckeln fällt. Der hohe Modus ist schließlich bei beiden Geräten „too much“: Soap Opera Look und hohe Artefaktquote.

Schritt 9: Sehtest Dynamische Blende

Wie in unserem Preview-Test bereits erläutert, hat Epson die Mechanik der dynamischen Blende verbessert und ihre Effektivität erhöht, zumindest auf dem Papier. Auch hier haben wir gerade einen Direktvergleich zum Vorgänger TW9200 durchgeführt.

Die Blende hat nach wie vor zwei Modi, einen langsamen und einen schnellen, wobei auch der schnelle nicht in Echtzeit arbeitet. Der langsame Modus zeigt mehr Trägheit und hat weniger den Hang zum „Pumpen“, dafür muss eine Filmszene auch ein paar Sekunden lang dunkel sein, bis diese wirklich greift. Der schnelle Modus reagiert zeitnah und zeigt daher eine größere Effektivität, bei plötzlichen Hell / Dunkel Wechseln kann es aber gelegentlich zu einer sichtbaren Nachregelung kommen, doch diese waren bei unseren Sehtests die Ausnahme.

Insgesamt ist die Arbeitsweise der neuen und der alten Blende sehr vergleichbar, mit dem großen Unterschied, das die neue Mechanik in dem größeren Gehäuse des TW9300 wesentlich leiser arbeitet und auch ruhige Szenen nicht mehr stört, wie noch die Blende des TW9200. Mit anderen Worten: Auch empfindliche Ohren können endlich die Blende des Epson Beamers aktivieren. Wir empfehlen den langsamen Modus, weil ein Bildpumpen hier bei unseren Sichttests nur äußerst selten auszumachen war.

Schritt10: Schlafen gehen…

So liebe Leser, der Tag ist um und wir machen Feierabend… Morgen Mittag geht es weiter mit unserem großen Cine4Home Edition Seriencheck: Ein gutes Dutzend TW9300 wartet auf unsere Analysen… Bis „gleich“!

Eure
Cine4Home Redaktion
Ekki Schmitt

Cine4home.de Beamer und Heimkino Testmagazin Community Premiere!! Epson EH-TW7300 / 9300(W) im C4H Live-Test

Dieses Thema enthält 14 Antworten und 5 Teilnehmer. This post has been viewed 7240 times Es wurde zuletzt aktualisiert von Ekki Schmitt Ekki Schmitt vor 2 Monate, 3 Wochen. This post has been viewed 7240 times

Ansicht von 15 Beiträgen - 1 bis 15 (von insgesamt 15)
  • Autor
    Beiträge
  • #1717 Score: 0
    Ekki Schmitt
    Ekki Schmitt
    Keymaster
    16 pts

    In unserem Live-Ticker präsentieren wir alle Ergebnisse ungefiltert… Zur Hauptseite von http://www.Cine4Home.de Mit freundlicher Unterstützung der Projekto
    [See the full post at: Premiere!! Epson EH-TW7300 / 9300(W) im C4H Live-Test]

    #1806 Score: 0

    Werlechr
    Participant

    Sehr guter Test… Da freue ich mich doch auf meinen 9300er (erst zu Weihnachten) in der C4H Edition mit Filter ;)….. Schade ist eben nur die fehlende FI

    #1840 Score: 0
    Ekki Schmitt
    Ekki Schmitt
    Keymaster
    16 pts

    Besser keine FI, als eine schlechte FI

    #2488 Score: 0

    cinefan
    Participant
    1 pt

    Danke für den Test !
    Ich interessiere mich sehr für den TW9300 und hätte ein paar Fragen. Vielleicht kannst Du mir weiterhelfen.

    Im Vergleich mit dem Vorserienmodell scheint die Lichtblende stärker zu schließen:

    (Natürlich, Modus HI, Zoom Max.)
    Vorserie: Auf: 1950 Lumen, Zu: 1560 Lumen
    Serie: Auf: 1920 Lumen, Zu: 960 Lumen

    In der Serie scheint die geschlossene Blende die Lichtleistung zu halbieren, allerdings steigt der Kontrast nicht in gleichem Maße. Verstehe ich das richtig?

    Die Serienmodelle scheinen nicht ganz den Kontrast der Vorserie zu erreichen. Hast Du dazu inzwischen schon Erfahrungen von mehreren Serienmodellen sammeln können?

    Die FI scheint ja noch nicht ganz einwandfrei zu laufen. Bei einer Vorführung sind mir im 3D Betrieb vor allem zyklisch auftretende (allerdings relativ kleine) Ruckler aufgefallen. Schwenks waren nicht völlig flüssig. Konntest Du das auch beobachten?

    Verursacht das 4k Enhancement, ähnlich wie bei der X-Serie von JVC, einen hochfrequenten Ton?

    Vielen Dank im voraus !

    Marc

    #2491 Score: 0
    Ekki-C4H
    Ekki-C4H
    Moderator

    Hi Marc,

    – Die Werte des Live-Tests haben sich in der Serie weitgehend bestätigt, die Toleranzen liegen im üblichen Bereich.

    – 3D wird mit 60Hz wiedergegeben, dadurch muss ein 3:2 Pulldown von der FI glatt gerechnet werden. 100% perfekt klappt das nicht, haben wir auch beobachtet.

    – Ob die FI auch bei 2D in 60Hz arbeitet, untersuchen wir noch. Das kann tatsächlich ein Problem für die Ruckler sein. Erste Anzeichen dafür gibt es, denen wir noch nachgehen werden.

    – Geräusche des 4K Enhancements (p-shift) Das hängt von der Frequenz und FI Stärke ab (auch evtl. wieder 60Hz Thema).

    Viele Grüße,
    Ekki

    #2536 Score: 0

    cinefan
    Participant
    1 pt

    Hallo Ekki,

    danke für die Antworten.

    Besonders bitter finde ich den 3:2 Pulldown im 3D Modus. Setzen die Vorgänger nicht bereits ein (ruckelfreien) 5:5 Pulldown für die FI im 3D Modus ein? Mir ist schleierhaft, warum Epson hier bei seinem neuen Spitzenmodellen wieder 3:2 Pulldown verwendet, was ja schon bei den Vorgängern kritisiert wurde.

    Siehst Du eine Chance, dass Epson das (wieder) mit einem Firmwareupdate korrigiert ?

    Gruß

    Marc

    #2539 Score: 0
    Ekki-C4H
    Ekki-C4H
    Moderator

    Das Schema wurde beim TW9300 nicht verändert, 5:5 insgesamt, 3:2 pro Auge.
    (so wie beim TW9200 auch).

    Das habe ich etwas missverständlich ausgedrückt

    Gruß,
    Ekki

    #2554 Score: 0

    Volker59
    Participant

    Guten Morgen,
    seit etwas über einem Jahr besitze ich den Epson EH-TW 9200 W und habe mir gestern den neuen von der Fachpresse sehr hochgelobten Nachfolger 9300 W ins Regal gestellt.
    Grund hierfür waren die bessere Glasoptik und Lens Shift Memory.
    Als 3D Fan hätte ich alles vermutet, nicht jedoch dass gerade hierbei die Betrachtungsqualität deutlich hinter dem 9200 W zurückliegt. Trotz identischer Einstellungen der Tiefe und der Zwischenbildberechnung empfinde ich immer wieder kurze aber deutlich wahrnehmbare Ruckler, was bei Filmen mit sehr viel dynamischer Bewegung schnell zu Kopfschmerzen führt. Da ich es zunächst nicht wahrhaben wollte habe ich den 9200 und den 9300 auf die selbe Leinwand ausgerichtet und abwechselnd identische Szenen genauer betrachtet.
    Leider hat sich der Eindruck bestätigt, der 9300 ist im 3D Bereich schwächer als sein Vorgänger.

    Hier im Test habe ich nun den Grund dafür gefunden, leider werde ich das Gerät heute wieder zum Händler bringen.

    Viele Grüße
    Volker Gundlach

    #2566 Score: 0
    Ekki Schmitt
    Ekki Schmitt
    Keymaster
    16 pts

    Hallo Volker,

    ja, die bessere Zwischenbildberechnung des TW9200 wird derzeit an vielen Stellen diskutiert. Die kommt tatsächlich auch bei 3D zum Tragen.
    Es bleibt abzuwarten, ob hier noch ein Update folgt.

    Gruß,
    Ekki

    #2568 Score: 0

    Volker59
    Participant

    Hallo Ekki,
    zuerst einmal auch von mir vielen dank für den Test.
    Ich hatte bei meinem privaten Vergleichstest auch feststellen müssen, dass der 9200W im 3D-Bereich das hellere und sauberere Bild aufweist.
    Mit sauber meine ich den Gesamtschärfeeindruck und das sog. Ghosting, was beim 9200W nie ein Thema war.
    Ich möchte jedoch betonen, dass es sich hierbei um meine speziellen Geräte handelte, was keinerlei Rückschlüsse auf die gesamte Serie spiegeln sollte.
    Ich werde die Entwicklung was Updates und Kundenmeinungen angeht abwarten und mich bis dahin weiter an meinem 9200W erfreuen.
    Da ich selbst in 3D filme (Panasonic Z 10000) ist gerade der 3D Sektor für mich sehr wichtig.
    Gruß
    Volker

    #2571 Score: 0

    cinefan
    Participant
    1 pt

    Hallo Volker59,

    mit geht es ähnlich. Ich habe einen Sony HW50 mit der Optoma 3D Funkbrillenlösung. Der Vorteil dieser Lösung ist, dass – neben der Funkverbindung – sich das Timing der Brillen manuell korrigieren läßt. Daher habe ich im Vergleich zu den original Sony Brillen, ein helleres und fast ghostingfreies Bild. Ich habe kurzzeitig einen HW65 besessen, den ich wegen des schlechteren 3D Bildes (mehr Ghosting, schlechte Durchzeichnung in dunklen Bereichen, starke Blockbildung) schnell wieder verkauft habe.

    Auch für mich wäre eine Verbesserung im 3D Bereich einer der Gründe, auf den neuen TW9300 umzusteigen. Diesen habe ich beim Händler kurz mit „Sammy’s Abenteuer“ angetestet und die ständig wiederkehrenden ‚Ruckler‘ sind mir sofort ins Auge gefallen (und haben mich auch erstmal von Kauf abgehalten).

    Allerdings bin ich davon ausgegangen, daß durch die höhere Lichtleistung im D65 Modus auch die Helligkeit im 3D Modus deutlich höher ist. Ist der TW9200 tatsächlich auch noch (merklich) heller, als der neue TW9300 ?

    Wenn Du beide Beamer direkt verglichen hast, wie sind Deine sonstigen Eindrücke von Kontrast, Schwarzwert und der FI in 2D ?

    Viele Grüße

    Marc

    #2576 Score: 0

    Volker59
    Participant

    Hallo Marc,
    bei mir war mein 9200 im 3D Bereich eindeutig der hellere Projektor, benutzt habe ich dessen 3D Brillen aus dem Lieferumfang. Das Ghosting versuchte ich durch Veränderung der 3D Tiefe zu minimieren, das funktioniert jedoch nur bedingt, weil ich fast eine gesamte Bildebene nach vorne, quasi in oder über die Scheinfensterebene ziehen musste, wo sie aber der Filmemacher nicht haben will.
    Der 9300 W hat wie der 9200 W im 3D nur zwei Auswahlmöglichkeiten der der Color modes, Dynamik und 3d Kino. Eine weitere Möglichkeit ist die Anpassung an die Leinwandgröße, auch das habe ich versucht, allerdings ohne Erfolg.

    Im 2D Bereich habe ich den Projektor nicht getestet.

    Der Nutzen für mich der zum Kauf des 9300 W führte waren eigentlich nur das bessere Objektiv und LensShift Memory, weniger 4k.
    LensShift Memory funktionierte sehr gut, Abstriche an anderer Stelle sind aber dafür nicht akzeptabel.
    Ich danke an dieser Stelle auch den Soundbrothers in Kassel für das gute Kaufangebot….und auch für die unkomplizierte Rückabwicklung, später werde ich dem Projektor noch eine neue Chance geben.

    Update- Stand meines Projektors war übrigens 106.

    Gruß
    Volker

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Monate, 3 Wochen von  Volker59.
    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Monate, 3 Wochen von  Volker59.
    #2582 Score: 0

    cinefan
    Participant
    1 pt

    Hallo Volker,

    Update- Stand meines Projektors war übrigens 106.

    Interessant. Bislang war die neuste Firmwareversion, von der ich gelesen habe, 105. Also gab es inzwischen ein Update, das aber offensichtlich die Probleme mit der FI nicht behoben hat. Dies ist bedauerlich. Damit schwindet meine Hoffnung, das Epson die FI Probleme zeitnah mit einem Update in den Griff bekommt.

    Viele Grüße

    Marc

    #2588 Score: 0

    Volker59
    Participant

    Hallo,
    mich würde interessieren, ob ich für meinen 9200 W noch den LPE Filter bekomme.

    Ich hoffe, dass dem Hersteller die 3D Enthusiasten noch wichtig sind, dann es werden immer weniger, was zum einen schlecht gemachten Filmen und teils weniger guter Projektionsqualität in Kinos geschuldet ist, und natürlich der Brille :-). Der Trend bzw. die Richtungsvorgabe der Hersteller geht eindeutig hin zu 4K, und der Verbraucher sollte sich im Vorfeld genau informieren, ob die von ihm vertretene Zielgruppe gerade bei neuen Produkten noch genug Beachtung findet.
    Gruß
    Volker

    #2615 Score: 0
    Ekki Schmitt
    Ekki Schmitt
    Keymaster
    16 pts

    Ja tatsächlich: 3D steht bei keinem Hersteller mehr wirklich im Fokus. Bei den TVs wird es oft schon gar nicht mehr eingebaut und auch bei den Beamern tut sich nichts neues mehr in dieser Hinsicht.

    Gruß,
    Ekki

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